Sicherheit im Haushalt: So vermeiden Sie Stürze
Stürze sind die häufigste Unfallursache bei Senioren. Mit einfachen Maßnahmen können Sie Ihr Zuhause deutlich sicherer machen.

Stürze: Die unterschätzte Gefahr
Bei M.D. Alltagsunterstützung gehört die Beratung zur Sturzprävention zu unserem Alltag. Hier teilen wir die wichtigsten Tipps, die wir aus unserer Erfahrung in Lorsch und Umgebung gesammelt haben.
Die 5 häufigsten Gefahrenquellen
1. Stolperfallen beseitigen
Die Nummer eins unter den Sturzursachen sind Stolperfallen im Haushalt:
- Lose Teppiche und Läufer: Entweder mit doppelseitigem Klebeband fixieren oder ganz entfernen
- Kabel und Verlängerungsschnüre: An der Wand entlangführen oder unter Kabelkanälen verstecken
- Herumliegende Gegenstände: Schuhe, Zeitungen und Taschen immer wegräumen
- Türschwellen: Wenn möglich, ebenerdig gestalten oder farblich markieren
2. Für gute Beleuchtung sorgen
Schlechte Beleuchtung ist ein häufiger Sturzgrund, besonders nachts:
- Nachtlichter auf dem Weg vom Schlafzimmer zum Bad
- Helle Lampen in Fluren und Treppenhäusern
- Bewegungsmelder für automatisches Licht
- Lichtschalter immer in Griffweite
3. Haltegriffe installieren
Haltegriffe geben zusätzliche Sicherheit an kritischen Stellen:
- Neben der Toilette
- In der Dusche und neben der Badewanne
- An Treppen und Stufen
- Am Eingangsbereich
4. Rutschfeste Unterlagen verwenden
- Badematten mit Saugnäpfen oder Gummierung
- Antirutschstreifen in der Dusche und Badewanne
- Rutschfeste Auflagen unter Teppichen
5. Das richtige Schuhwerk
Auch in der Wohnung ist gutes Schuhwerk wichtig:
- Feste Hausschuhe mit rutschfester Sohle
- Keine losen Schlappen oder Socken auf glattem Boden
- Gut sitzende Schuhe mit niedrigem Absatz
Wie M.D. Alltagsunterstützung hilft
Unsere Alltagshelfer achten bei jedem Besuch auf mögliche Gefahrenquellen in Ihrem Zuhause. Wir helfen Ihnen gerne dabei, Stolperfallen zu beseitigen, die Wohnung umzuräumen oder Handwerker für den Einbau von Haltegriffen zu organisieren.
Fazit
Mit wenigen, kostengünstigen Maßnahmen können Sie Ihr Zuhause deutlich sicherer machen. Jeder verhinderte Sturz bedeutet weniger Schmerzen, weniger Arztbesuche und mehr Lebensqualität. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.
Praktisch im Alltag
Gehen Sie einmal bewusst den Weg vom Bett zum Bad und vom Wohnbereich zur Haustür ab. Sind Lichtschalter erreichbar, Teppichkanten eben und häufig benutzte Dinge ohne Klettern zugänglich? Bauliche Änderungen und Hilfsmittel sollten zu Person und Wohnung passen; bei wiederholten Stürzen ist eine medizinische Abklärung wichtig.
Entscheidend ist, dass die Unterstützung zu den Wünschen der betroffenen Person passt. Halten Sie Absprachen zu Umfang, Kosten und Zuständigkeiten fest und prüfen Sie nach den ersten Terminen gemeinsam, was verändert werden sollte. Unsere Leistungen zeigen mögliche Bausteine; eine konkrete Situation besprechen wir gern über Kontakt.