Ein Wochenplan für Alltagshilfe, der Freiraum lässt
·01Nicht jede Stunde braucht einen Termin
Ein Wochenplan hilft, wenn mehrere Menschen beteiligt sind. Er sollte aber Platz für spontane Wünsche, Ruhe und einen Tag ohne Besuch lassen. Beginnen Sie mit den wiederkehrenden Dingen: Einkauf, Haushalt, Wege zu Terminen. Schreiben Sie daneben, was die ältere Person gern selbst macht und nicht abgeben möchte.
·02Drei Spalten genügen
Notieren Sie für jede Aufgabe wann, wer und was genau. Aus „Hilfe am Dienstag“ wird so „Dienstagvormittag: gemeinsam Einkaufsliste prüfen, einkaufen, Taschen verstauen“. Das macht Erwartungen klar und verhindert, dass beim Besuch plötzlich ganz andere Aufgaben hinzukommen.
- Fest: Aufgaben mit einer festen Zeit, etwa ein Termin oder ein regelmäßiger Einkauf.
- Flexibel: Dinge, die bei Bedarf verschoben werden können, etwa Schränke ordnen.
- Persönlich: Pausen, Besuche und selbst gewählte Aktivitäten bleiben sichtbar.
Planen Sie auch, wie Änderungen gemeldet werden: Wer sagt rechtzeitig ab? Wer erfährt von einem neuen Termin? Und wie werden zusätzliche Stunden vorher besprochen? Ein kurzer Rückblick am Ende der Woche reicht oft aus, um den Plan anzupassen.
·03Den Plan gemeinsam prüfen
Fragen Sie nach zwei oder drei Wochen: Was wurde wirklich leichter? Wo war zu viel Unterstützung, wo fehlte etwas? Der Plan dient der Person, nicht umgekehrt. Unsere Leistungen lassen sich nach Ihrem tatsächlichen Bedarf besprechen; im Kontakt klären wir einen passenden Einstieg.